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Exkursion ins Futurium

Mit der Noosphere, die sich hinter dem Profilkurs Biologie von Herrn Hofmann präsentiert, imitiert Philip Beesley biologische Prozesse, die uns helfen können, die Funktionsweise von lebendigen Systemen zu verstehen. Die Noosphere besteht aus 250.000 Einzelteilen, u.a. Sensoren, die auf ihre Umwelt in Form von Licht, Ton und Bewegung reagieren. 

Futurium

 

Das Zusammenspiel aus Architektur, Chemie und Künstlicher Intelligenz ist fast so kompliziert wie die Welt, die sie spiegelt. In dem feinen, luftigen Netz hängen unzählige Mikroprozessoren, Minimotoren, 3D-gedruckte Lampengehäuse, maßgefertigte Glaskolben, Folienwedel und Sensoren. Ganz im Sinne der Biomimikry werden Konzepte der Natur aufgegriffen und sich in der Wirklichkeit zu Nutze gemacht.

Wir befinden uns in einer Welt, in welcher diese Synergie von Mensch, Natur und Technik immer wichtiger wird. Das Futurium beschäftigt sich mit derart Zukunftsfragen und erzählt von den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Wie wollen wir zusammenleben? Wie erfüllen wir unsere Bedürfnisse, ohne der Natur noch mehr zu schaden? Welche Technologien nutzen wir und wie setzen wir sie ein? 

Wir bewegen uns in einem großen Spannungsfeld, wir setzen Schwerpunkte und wir handeln. Damit beeinflussen wir alle unsere Gegenwart mit dem Einfluss auf die Zukunft. Wie unsere Zukunft sein wird, hängt also von unendlich vielen Dingen ab. Nicht alles können wir Menschen steuern, doch vieles haben wir in der Hand. Mit unseren Visionen und Träumen, unseren Ideen und Erfindungen stellen wir die Weichen für ganz unterschiedliche Zukünfte. 

Unsere Schüler*innen sollen ein Gefühl dafür entwickeln, wie sie auf Grundlage biologischer Sachverhalte die Technologie der Zukunft beeinflussen und mit eigenen Ideen mitentwickeln können. 

(Hofmann)