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Leistungsdifferenzierung

Je nach den individuellen Lernmöglichkeiten gibt es in den Klassenstufen 7 bis 10 leistungsdifferenzierte Kurse in Teilungsgruppen. Diese Organisationsform des Unterrichts gibt es in den Kernfächern (Deutsch/ Mathematik/1.Fremdsprache) und in den naturwissenschaftlichen Fächern (Biologie/Physik/Chemie). In diesen Kursen wird auf mindestens zwei verschiedenen Niveaustufen unterrichtet.

Der Unterricht in den Fächern Gesellschaftswissenschaften (Geschichte/Sozialkunde, Geografie), Ethik, Musik, Bildende Kunst, und Arbeitslehre/Berufsorientierung findet im Klassenverband statt. In diesem Klassenunterricht und im Wahlpflichtunterricht wird zunehmend stärker binnendifferenziert gearbeitet.

Die Form der äußeren Leistungsdifferenzierung setzt im 7. Jahrgang in den Fächern Deutsch, 1. Fremdsprache (Englisch oder Französisch) und Mathematik ein. Ab 8. bzw. 9. Jahrgangsstufe werden auch naturwissenschaftliche Fächer leistungsdifferenziert in Teilungsgruppen unterrichtet. Die Anzahl der jeweiligen Teilungsgruppen und damit die Größe hängt von der jeweiligen Stundenzumessung für die Schule ab.

Bei der Erstzuweisung zum leistungsdifferenzierten Unterricht haben die Eltern ein Mitspracherecht. Nach Beratung durch die Schule entscheiden die Eltern mit darüber, in welchem Kursniveau ihr Kind arbeiten soll. Die Kurszuweisungen können zum Zeitpunkt jeder Zeugniserteilung bis zum Ende der 9. Klasse verändert werden. Je nach Leistungsentwicklung und Entwicklung der Lernhaltung kann die Schülerin oder der Schüler in das höhere Arbeitsniveau aufsteigen oder in diesem höheren Kursniveau verbleiben – oder in das niedrigere Niveau absteigen, um verstärkt an den Grundlagen des Faches zu arbeiten. Die Kurszugehörigkeit kann sich dabei bei einem Schüler oder einer Schülerin von Fach zu Fach unterscheiden, je nach Interessenlage und/oder Leistungsfähigkeit.